Achtsamkeit im Alltag: Der Schlüssel zum Glück

Erinnerst du dich an meinen Artikel über Achtsamkeit am Arbeitsplatz? Dort wollte ich dir zeigen, was für eine hohe Bedeutung Achtsamkeit im Beruf hat. Doch nicht nur am Arbeitsplatz lohnt es sich, achtsam zu sein. Praktizierst du sie auch im Alltag, kommt es im Beruf von ganz allein. Wann hast du das letzte Mal wirklich bewusst deinen Kaffee oder dein Essen genossen, ohne dich von außen ablenken zu lassen? Achtsamkeit bedeutet, sich vollkommen im Hier und Jetzt zu befinden und nur dem Moment die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Ich möchte dir in meinem folgenden Artikel zeigen, warum Achtsamkeit auch in deinem Alltag eine große Rolle spielen sollte.

Was genau bedeutet Achtsamkeit?

Laut Definition ist Achtsamkeit ein Zustand von Geistesgegenwart. Es bedeutet, dass du dich dem Moment vollkommen hingibst, egal ob beim Musik hören, beim Essen oder beim Erledigen einer Aufgabe. Achtsamkeit beschreibt im Grunde eine hohe Form der Aufmerksamkeit und hat ihre Wurzeln buddhistischen Lehre. Die Praxis der Achtsamkeit fängt im Kopf an: innere Entspannung und eine andere Herangehensweise an bestimmte Dinge führt zu mehr Entspannung und vor allem zu mehr Selbstliebe.
 

Die positiven Effekte der Achtsamkeitspraxis

Erwarte keine Wunderheilung von heute auf morgen – ein achtsamer Mensch zu werden braucht seine Zeit. Doch du wirst sehen, dass du dich langfristig aus deinen negativen Gedankenspiralen befreien kannst und positiver durch den Alltag gehst. Achtsamkeit bedeutet auch, dass du dich selbst verstehst und dich selbst so akzeptierst, wie du bist: als einen Menschen, der es wert ist, glücklich zu sein. Stresssituationen werfen dich nicht gleich aus der Bahn, du meisterst sie mit Gelassenheit und lässt dich nicht so leicht runterziehen.
 

Durch Achtsamkeit gesundheitlichen Schäden vorbeugen

Anfangs mag sich Achtsamkeit nach Hokus-Pokus anhören, der sich nur minimal auf dein Leben auswirkt. Doch lass dich überzeugen! Wenn du unachtsam bist und nicht auf deine Bedürfnisse hörst, gerätst du in einen Teufelskreis: dir geht es mental schlecht, folglich wird sich das auch auf deinen Körper auswirken. Unachtsame Menschen klagen häufiger über Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder auch einfach nur über generelle Unzufriedenheit. Und geht es deinem Körper schlecht, bist du gleichzeitig unachtsamer. Deshalb: Warte nicht länger und integriere Achtsamkeit in deinen Alltag.

Achtsamkeit in allen Lebenslagen
Ob beim Alleinsein vor dem Fernseher, dem Gespräch mit dem Partner oder einer Freundin oder beim Spaziergang: In fast allen Lebenslagen lohnt es sich, Achtsamkeit zu praktizieren. Die eigenen Grenzen zu kennen und behutsam mit sich selbst umzugehen sind ein entscheidender Punkt, um zu mehr Selbstliebe und -akzeptanz zu gelangen. Wichtig ist vor allem die achtsame Kommunikation. Hörst du deinem Gegenüber zu, lässt ihn aussprechen und versuchst, seine Sicht der Dinge zu verstehen, entgehst du unnötigen Konflikten. Oft werden Gespräche durch eine kurze Vibration oder einem Klingeln des Smartphones unterbrochen, der kurze Blick auf das Handy stört die Konversation und wir sind abgelenkt: widme dich lieber voll und ganz deinem Gesprächspartner und signalisiere Interesse. Am Ende des Tages wird dir ein achtsames Gespräch mehr geben als die kurze Beantwortung einer Text-Nachricht: du lernst dein Gegenüber besser kennen und dich vielleicht sogar auch.


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