Tue ich das Richtige? Hat mein Job einen konkreten Sinn? Das sind Fragen, die sich wahrscheinlich jeder während seiner Karriere irgendwann stellt. Doch wie finde ich überhaupt heraus, ob mein Beruf einen Sinn hat? Das möchte ich dir im Folgenden gerne erklären. Denn bedenke: Nur wer einen Sinn hinter allem sieht, kann ein glücklicher Mensch sein. Sowohl beruflich als auch privat. In einem Coaching können wir gerne vertiefend über deine persönliche Situation sprechen und nach einem individuellen Weg für dich schauen. Dafür kannst du gerne ein kostenloses Klarheitsgespräch mit mir vereinbaren – wir finden die richtige Lösung für dein Problem.
Warum tust du, was du tust?
Hast du deinen Berufsweg eingeschlagen, weil es einem Ideal entspricht? Weil dein Umfeld in etwa das gleiche macht? Oder weil dir Normen und Werte schon früh vermittelt wurden, die auf diesen Job hindeuten? Die Frage aller Frage ist doch: Warum führst du deinen Job aus? Was ist deine Motivation dahinter? Viele Leute arbeiten nur des Geldes wegen – doch ein gutes Gehalt ist nicht Erfüllung genug. Wahre Erfüllung und das echte Glück kommen von innen. Weißt du, was dich morgens antreibt und du hast deinen persönlichen
Ikigai, das „wofür es sich lohnt zu leben“, gefunden, steckt meist auch ein Sinn hinter dem, was du machst. Ein Bauchgrummeln bei dem Gedanken an den nächsten Arbeitstag weist meist darauf hin, dass du diese Motivation nicht hast und dass es an der Zeit ist,
neue Wege einzuschlagen.
Schaffe eine gesunde Work-Life-Balance
Dein Job ist nicht alles! Klar, wenn du den Sinn dahinter erkennst, macht es dir vermutlich auch mehr Spaß, aber trotzdem musst du ihn von deinem Privatleben abgrenzen. Der Mensch hat vier Hauptbereiche im Leben: Die Spiritualität, die Familie, die Gemeinschaft und die Arbeit. Überwiegt einer dieser Bereiche, wie beispielsweise die Arbeit, ist ein Mensch unausgeglichen und die anderen Bereiche leiden. Achte darauf, dass du eine gesunde Work-Life-Balance schaffst – nur so bleibt deine Arbeit auch sinnvoll, denn du tust deiner mentalen Gesundheit einen Gefallen, indem du jedem Bereich die gleiche Priorität gibst.
Dienst du jemandem oder fühlst du dich frei?
Ein freier Mensch ist ein glücklicher Mensch – das gilt auch im Beruf. Natürlich ist man oft jemandem untergeordnet und bekommt Aufgaben zugeteilt, das heißt aber noch lange nicht, dass du jemandem dienst. Mit Dienen ist gemeint, dass du „blind“ für deinen Arbeitgeber Aufgaben übernimmst, ohne entsprechende Anerkennung dafür zu erhalten. Sobald du dich als eine Art „Untertan“ in deinem Job fühlst, solltest du dich fragen, ob dieser Beruf für dich sinnvoll ist. Jedem Menschen steht Anerkennung zu – du arbeitest schließlich hart, wovon im Endeffekt Führungspositionen am meisten abbekommen. Fühlst du dich wie ein Diener im Job, kann ein Gespräch mit deinem Arbeitgeber helfen. Bist du selbst in der Führungsposition, hast aber das Gefühl, von deinen Mitarbeitern nicht geschätzt zu werden, kann ein Gespräch ebenfalls hilfreich sein. Achte dabei darauf, dass du achtsam kommunizierst, um Missverständnisse zu vermeiden.
Feiere die erfüllenden Momente
In fast keinem Job wirst du jeden Tag immer einen Sinn hinter deiner Arbeit sehen – das ist vollkommen in Ordnung! Dafür solltest du jedoch die Momente feiern, in denen du den Sinn erkennst und der Job dich erfüllt. Gehst du mit einem negativen Grundgedanken in deinen Arbeitsalltag, wird er für dich höchstwahrscheinlich auch keinen Sinn ergeben. Also: Lass dich nicht von negativen Kleinigkeiten runterziehen, feiere lieber die guten Momente in deinem Job!