Konntest du dich mit meinem
letzten Artikel über Authentizität identifizieren und fragst dich nun, wie du es erlernen kannst? Genau dafür möchte ich dir heute ein paar Tipps geben. Natürlich ist das nicht der Weg – So ein Wandel geschieht individuell. Wenn du möchtest, können wir deine persönliche Situation in einem
kostenlosen Klarheitsgespräch weiter erörtern und schauen, wie der ideale Weg für dich aussieht. Schreib mir doch gerne, was deine ultimativen Tipps für mehr Authentizität sind, vielleicht helfen sie auch der Community.
Kenne deine Stärken und Schwächen
Der erste Schritt zu mehr Authentizität ist, dass du dich selbst gut kennst. Nimm dir ein paar Minuten Zeit für dich und mache dir ausgiebig Gedanken: Was macht dich als Person aus? Was ist dir im Leben wichtig und was sind deine Werte, die du vermitteln möchtest? Welche Menschen haben einen guten Einfluss auf dein Leben? Welche negativen Einflüsse möchtest du in Zukunft verhindern? Was sind deine Wünsche und Ziele für dein Leben? Indem du dich ganz genau mit dir selbst auseinandersetzt, lernst du deine eigenen Stärken und Schwächen kennen. Dadurch weißt du, wie du in bestimmten Situationen handeln musst.
Sei so, wie du bist
Authentisch zu sein bedeutet, dir selbst treu zu sein und frei nach deinen Gefühlen zu handeln. Dafür musst du dich nach außen so geben, wie du wirklich bist und wie deine Freunde dich beispielsweise kennen. Wenn du ein bestimmtes Musikgenre magst, das in der großen Menge auf Ablehnung stößt, dann ist das so. Es sind deine Vorlieben! Und die kannst du nach außen zeigen. Wahrscheinlich haben viele deiner Arbeitskollegen etwas, was sie nicht mit der Außenwelt teilen oder wozu sie nicht stehe. Das zeugt von fehlender Authentizität. Natürlich ist es in manchen Situationen besser, nicht die eigene Meinung laut auszusprechen, sondern für sich zu behalten. Aber diese Situationen einschätzen zu können und zu wissen, wann du zu deiner Identität stehen kannst – das macht Authentizität aus.
Nimm die Kinderperspektive ein
Ein Kind nimmt meist kein Blatt vor den Mund – einfach herrlich ehrlich. Warum dürfen Erwachsene das nicht? Warum verstecken wir uns, während Kinder so leben, wie sie es möchten? Nimm dir ein Beispiel an Kindern. Vermittle alle deine Gefühle! Natürlich sieht das bei Kindern anders aus: Sie werfen sich schreiend auf den Boden und kreischen. Das solltest du vor Kollegen nach Möglichkeit nicht tun, aber du kannst es anders vermitteln.
Lass deine Gefühle zu
Wenn du wütend bist, sei wütend. Wenn du fröhlich bist, sei fröhlich! Deine Gefühle sind es wert, gezeigt zu werden. Du kannst nicht du selbst und damit authentisch sein, wenn du ständig deine Gefühle verbirgst und verdrängst. Niemand sollte sich verstellen müssen. Wenn du merkst, dass du einen „Gefühlsausbruch“ bekommst, lass ihn zu. Es kommt dabei auf die Art und Weise an, wie du deine Gefühle vermittelst. Ruhig und sachlich, damit jeder die Chance bekommt, deine Wut oder Trauer nachzuvollziehen. Anfangs wird dir das vielleicht schwerfallen, aber mit der Zeit wirst du merken, dass es immer leichter wird, deine Gefühle zu zeigen.
Vergleiche dich nicht mit anderen
Du kannst keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Genauso wenig kannst du dich mit deinen Mitmenschen vergleichen. Es wird immer jemanden geben, der etwas besser kann als du. Dafür hast du andere Stärken! Jeder Mensch ist einzigartig und das ist etwas Schönes. Zeige deinem Umfeld lieber deine Einzigartigkeit, als ständig zu versuchen, dich anzupassen.
Fange an dich selbst zu lieben
Der Schlüssel für authentische Menschen ist die Selbstliebe. Wenn du dich nicht selbst liebst, wirst du dich nach außen immer verstellen, um anderen zu gefallen. Wahrscheinlich ist niemand komplett zufrieden mit sich, aber man kann lernen, damit umzugehen. Akzeptiere Schwächen. Aber sieh sie nicht als etwas Negatives an. Du kannst aus ihnen lernen und versuchen, sie zu verbessern. Erkenne deinen Selbstwert und akzeptiere dich selbst so, wie du bist.